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UPDATE: 78D-Härte-Regel ab Juli 2026 bei nationalen DBU-Wettbewerben

78D-Härte-Regel (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: 78D-Härte-Regel

Ofizielle Klarstellung zur neuen 78D-Ballregel ab 2. Juli 2026

Ab dem 2. Juli 2026 gibt es bei der Deutschen Bowling Union (DBU) neue Vorschriften für Bowlingbälle. Damit am Spieltag alles klar ist und es keine Missverständnisse gibt, fassen wir die genauen Vorgaben noch einmal eindeutig und verständlich zusammen.

Für welche Turniere gilt die Regel?
Die neue Regel gilt ab dem Sportjahr 2026/2027 verbindlich für diese Wettbewerbe:

  • alle Deutschen Meisterschaften (auch bei der Jugend)

  • die Bundesligen (inklusive Final- und Aufstiegsspiele)

  • alle Turniere, bei denen man sich für internationale Meisterschaften qualifizieren kann.

Wichtige Ausnahme: Bei der Deutschen Meisterschaft der Aktiven 2026 im Einzelwettbewerb gilt diese Regel ab sofort (also für die laufende Saison 2025/2026, die terminbedingt nach dem Beginn des neuen Sportjahres stattfindet), da es hier auch um die direkte Qualifikation für den ECC 2026 (European Championship of Champions in Ankara) geht. Für diesen Wettbewerb gilt die 78D-Regelung ebenso.

Die wichtigste Regel: Die USBC-Verbotsliste entscheidet
In der ersten Mitteilung haben wir primär von „Urethanbällen“ gesprochen. Das hat zu berechtigten Fragen geführt. Deshalb stellen wir klar:

Es gilt ausnahmslos die ofizielle Verbotsliste der USBC.

Wenn ein Bowlingball auf dieser Liste steht, ist er bei den genannten Turnieren verboten. Dabei spielt es absolut keine Rolle, aus welchem Material der Ball genau besteht oder ob der Hersteller ihn beispielsweise als „Reactive“ oder „Mischform“ verkauft. Was auf der Liste steht, darf nicht gespielt werden.
 

Die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ)

Woher weiß ich sicher, ob mein Ball verboten ist?
Antwort: Schau auf der ofiziellen Verbotsliste der USBC nach. Steht dein exaktes Ballmodell auf dieser Liste, darfst du ihn bei den großen DBU-Turnieren nicht werfen.
icon-linkLink USBC (https://bowl.com)
       Menüpunkt: USBC > Equipment Specifications > Approved, Non-Approved Products

       Datei/Liste: National Tournament Ineligible Ball List – 78D Slow Oil Allowed
 

Wird mein Ball beim Turnier von den Schiedsrichtern nachgemessen oder vorab kontrolliert?
Antwort: Nein, es gibt keine pauschalen Vorabkontrollen. Wir vertrauen hier auf die Eigenverantwortung und das Fair Play aller Aktiven. Schiedsrichter und Mitspieler haben das Geschehen auf den Bahnen dennoch im Blick. Fällt ein nicht zugelassener Ball auf, wird er sofort – auch mitten im Spiel – eingezogen. Das stört den eigenen Rhythmus extrem und sorgt für unangenehme Situationen auf der Bahn. Bitte prüft eure Taschen daher vorab genau, um euch und euren Mitspielern diesen unnötigen Stress zu ersparen.


Was passiert, wenn aufällt, dass ich einen Ball von der Verbotsliste spiele?
Antwort:
Der Schiedsrichter zieht den betrofenen Ball sofort ein und erteilt eine gelbe Karte. Du darfst ihn in diesem Wettbewerb nicht mehr benutzen. Der Ball wird sicher aufbewahrt und dir erst am Ende des Turniers wieder zurückgegeben. Die Punkte, die du bis zu diesem Zeitpunkt erspielt hast, bleiben bestehen. Wer sich weigert, den Ball abzugeben oder wiederholt einen nicht erlaubten Ball spielt, wird vom Turnier ausgeschlossen (Disqualifikation).
 

Gilt das Verbot auch für mein lokales Ligaspiel oder kleinere Turniere?
Antwort:
Nein, nicht automatisch. Bei Wettbewerben, die nicht direkt von der DBU geleitet werden (z.B. sonstige Turniere (auch DBU-genehmigte) oder Ligen der Länder), entscheiden die jeweiligen Veranstalter oder Landesverbände selbst. Oft sind die Bälle dort weiterhin erlaubt, solange sie die allgemeine USBC-Zulassung haben. Frag im Zweifel vor dem Start einfach bei der Turnierleitung nach.
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Ursprungsmedung vom 16.​03.​2026:

Die Deutsche Bowling Union übernimmt ab dem Sportjahr 2026/2027 die internationale 78D-Härte-Regel für Urethanbälle in allen nationalen DBU-Wettbewerben. Eine Ausnahme gilt für den Einzelwettbewerb der Aktiven DM 2026, für den diese Regel sofort umgesetzt wird.

 

Die Regel betrifft Urethanbälle. In Anlehnung an die Regelungen der IBF, EBF und des USBC sind bei nachfolgend aufgeführten Wettbewerben der DBU nur noch Bälle zugelassen, die zum Zeitpunkt der Herstellung einen Härtegrad der Oberfläche von mindestens 78D aufweisen.

 

Für Spielerinnen und Spieler bedeutet dies, dass Urethanbälle vor dem Einsatz bei nationalen DBU-Wettbewerben rechtzeitig auf ihre Regelkonformität geprüft werden müssen. Eine komplette Auflistung von Bowlingbällen, deren Einsatz bei DBU-Wettbewerben NICHT zugelassen ist, kann hier aufgerufen werden: 

 

icon-linkLink USBC (https://bowl.com)
       Menüpunkt: USBC > Equipment Specifications > Approved, Non-Approved Products

       Datei/Liste: National Tournament Ineligible Ball List – 78D Slow Oil Allowed

 

Die Regelung gilt künftig für:

  • alle Deutschen Meisterschaften (inkl. Jugend)

  • die Bundesligen inkl. Final- und Aufstiegsspielen

  • Qualifikationsturniere für internationale Meisterschaften

Der Einsatz von Urethanbällen bei nationalen Turnieren, die einen Härtegrad von unter 78D aufweisen, aber weiterhin in der USBC-Liste der zugelassenen Bälle (USBC Link) aufgeführt sind, kann durch die Turnierveranstalter genehmigt werden. Bei den vorgenannten DBU Wettbewerben sind diese Bälle jedoch nicht zugelassen.

 

Ausnahme im Sportjahr 2025/2026:

Für den Einzelwettbewerb der Deutschen Meisterschaften der Aktiven 2026 wird die Regelung bereits jetzt umgesetzt, da dieser Wettbewerb die direkte Qualifikation für den ECC ist, für die neue Regelung ebenfalls bereits gelten wird.

 

Mit dieser Entscheidung orientiert sich die DBU an den Vorgaben internationaler Verbände. Mit der Einführung der 78D-Härte-Regel passt die DBU ihre nationalen Wettbewerbe an die internationale Entwicklung im Bowlingsport an, was der Einheitlichkeit und Sicherung der Anschlussfähigkeit im Spitzensportbereich zuträglich ist.